Explosion bei Ipad2-Zulieferer fordert drittes Todesopfer

Nachdem die Explosion im Apple-Zulieferbetrieb Foxconn (in Chengdu) am Freitag, den 20.05.2011, bereits unmittelbar zwei Menschen das Leben kostete, erlag nun auch ein dritter Angestellter seinen Verletzungen. Man untersuche den Fall zwar noch, allerdings hat wohl brennbarer Staub in einem Rohr/Kanal die Explosion verursacht. Fraglich bleibt trotzdem, was den Staub in Brand versetzte.

 

gefunden bei gizmodo.de

Im Foxconn-Werk werden rund 30% der neuen Ipad-Generation inkl. Airplay gefertigt. Die daraus resultierende Diskussion über Lieferengpässe sollte an dieser Stelle wohl einer Diskussion über Arbeitsschutz und generellen Arbeitsbedingungen weichen. Unfälle passieren zwar auch im sichersten Betrieb, dennoch wirft das bisherige Statement seitens Foxconn mehr Fragen auf, als es Antworten liefern kann. Auch die Informationssperre durch die Regierung überrascht für chinesische Verhältnisse zwar nicht, müsste aber auch von Apple kritisch zur Kenntnis genommen werden. Immerhin veranlasste Apple eine Prüfung des Werkes auf Arbeitsbedingungen. Vielleicht sollte diese Gelegenheit genutzt werden, um einmal kritisch den Herstellungsprozess und Apple’s Gewinnspannen in Relation zu setzen, um möglicherweise zu dem Schluss  zu kommen, dass mit einem minimalen Gewinnverzicht eine deutlich sicherere Produktion gewährleistet werden könnte. Ich unterstelle keineswegs, dass diese Überlegung der Wahrheit entspricht, bin aber der Auffassung, dass das Hinterfragen gerechtfertigt ist.

Update: Die Zeit rennt, mittlerweile gibt es schon Apples neues iPad.

Verfasst in weitersurfen

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